Biografie und Mission
I.
Geburtsort, Familienleben und Bekanntschaft mit Sri Sai Baba von Shirdi
Kaleshwar Anupati wurde am Dienstag, den 8. Januar 1973 kurz vor
Morgendämmerung in der Innenstadt Madhavarams im Cuddapah Distrikt
des südindischen Staates Andhra Pradesh geboren. Sein Vater,
Subaraiyadu, ein angesehener Professor, und seine Mutter, Subbamma,
eine ergebene Hausfrau, zogen ihren Sohn, seinen älteren Bruder
und drei Schwestern in der Hindutradition auf. Sie glichen nahezu einer
typisch indischen Familie. Wäre da nicht ihr mittleres Kind
gewesen, das sich von Anfang an von anderen Kindern unterschied.
Kaleshwar war eindeutig anders.
In seinen ersten sieben Lebensjahren sprach er nicht und begnügte
sich oft mit einem Tropfen Wasser zur täglichen Nahrungsaufnahme.
Als Swami Kaleshwar Jahre später nach den Ursachen seines
ungewöhnlichen Verhaltens gefragt wurde, antwortete er schlicht,
dass er in diesen frühen Kinderjahren kosmische Energie aufgesogen
habe. Wunder geschahen in seiner Gegenwart: einmal erschien seinem
Großvater die Göttin Saraswati, die über ihn wachte
während er schlief. Ein anderes Mal spendete dem Enkel Kaleshwar
eine aufgeblähte Königskobra Schatten, als er
geräuschvoll im Hinterhof der Farm seines Großvaters ein
Nickerchen hielt.
Kaleshwar und sein Großvater, der ein großer Heiler war,
verband eine besondere Beziehung. Jeden Tag massierte der Junge die
Füße seines Großvaters. Während die beiden ihre
Zeit miteinander teilten, lehrte ihm der Großvater heimlich sein
Wissen über Mantras und Yantras. Daraufhin zeichnete Kaleshwar oft
Yantras auf kleine Kupferblätter und gab sie kranken Kindern im
Dorf. Die Dorfkinder konnten auf diese Weise die Heilwirkung der
Yantras erfahren.
Kaleshwar genoß die Zeit mit seinem Großvater. Dieser war
ein reicher Grundbesitzer und Fischermeister. Kaleshwar ging manchmal
mit ihm fischen und half ihm, die Netze einzuholen. Die Fische taten
ihm jedoch so leid, dass er sie ins Wasser zurückwarf, wann immer
es ihm möglich war. Bereits als Kind zeigte sich sein
außergewöhnliches Mitleid.
Während sein heiliger Großvater Kaleshwars
außergewöhnliches Schicksal verstand und die heiligen
Ereignisse akzeptierte, die zunehmend das Leben seines Enkels
einnahmen, waren Kaleshwars Eltern sehr beunruhigt. Das Leben eines
spirituellen Anwärters – geprägt von Opfern und Verzicht und
fern eines eng verbundenen Familienlebens – entsprach nicht dem Leben,
das sich seine Eltern für ihn wünschten. Sie wollten, dass er
Doktor oder Rechtsanwalt und ein wohlhabendes und angesehenes Mitglied
der Gemeinschaft wird genauso wie sein Vater. Zur Freude seiner Eltern
wurde aus dem Heranwachsenden ein junger Teenager, der zunächst
alle Anzeichen zeigte, dass die Träume seiner Eltern sich
erfüllen würden: er ragte in der Schule heraus, war beliebt
und angesehen und zeigte kein Interesse an der Suche nach Gott. Die
Sorgen der Familie schienen ungerechtfertigt zu sein. Aber dann trat
Shirdi Baba in das Leben ihres Sohnes. Shirdi Baba ist einer der
bekanntesten und verehrtesten Heiligen Indiens, der 1918 starb.
Er hinterließ ein Erbe einfacher Lehren, die Trost schenken und
Menschen in aller Welt inspiriert haben. Sein Leben schreibt die
Geschichte unzähliger Wundertaten, die Gläubigen halfen und
ihnen einen flüchtigen Blick auf die Göttlichkeit offenbarten.
Kaleshwar erledigte seine Schularbeiten am liebsten in
Abgeschiedenheit. Eines Tages, als er sich in einem verlassenen Tempel
auf seine Schulprüfungen vorbereitete, fiel ihm ein alter Mann
auf, der in einer Ecke saß und ihn beobachtete. Der Mann trug
einen Bart, ein Tuch um den Kopf und besaß eine Bettelschale und
einen Stock. Er bat Kaleshwar um Münzen, die er ihm gab. Am
nächsten Tag, als der Junge zum Studium in den Tempel
zurückkehrte, war der alte Mann wieder dort und bat erneut um
Geld. Als er am dritten Tag wieder um Münzen bettelte, sagte
Kaleshwar, dass er kein Wechselgeld habe.
Der alte Mann antwortete jedoch: „Du besitzt aber 50 Rupien.“ Der Junge
fasste in seine Tasche und war überrascht. Er hatte vergessen,
dass er einen 50 Rupienschein besaß. Verblüfft fragte er:
„Woher wusstest du das?“ "Ich weiß über dich Bescheid",
erwiderte der alte Mann lächelnd und fügte hinzu: „Das ist
wahr.“ Dann bot er dem Jungen verfaultes Essen aus seiner Bettelschale
an.
Kaleshwar antwortete mit einer Grimasse: „Warum ißt du dieses
Essen? Das ist der Grund, warum du schlechter Gesundheit bist. Ich
bringe dir Nahrung von Zuhause, beunruhige dich nicht." Der alte Mann
sah ihn jedoch mit Tränen in den Augen an. In diesem Augenblick
offenbarte er Kaleshwar einige heilige Lehren. Er klopfte dreimal an
seine Schüssel, und das soeben noch verfaulte Essen verwandelte
sich in ein heiß dampfendes und köstlich riechendes Mahl,
dessen Duft den kleinen Tempel einhüllte. Kaleshwar reagierte
erstaunt und fürchtete sich. "Wer bist du? Warum vollziehst du
diese Zauberei?"
"Ich bin Shirdi Baba. Koste ein wenig von meinem Essen, um zu sehen, ob
es dir schmeckt“, antwortete er und gab ihm eine löffelgroße
Portion in die Hand. Es schmeckte ungewöhnlich köstlich.
Shirdi Baba fuhr fort, das Essen löffelweise in Kaleshwars Hand zu
schütten. Sai Kaleshwar aß genussvoll eine ganze Mahlzeit
und ging davon, um seine Hände am nahe gelegenen Wasserhahn zu
waschen. Als er nach nur wenigen Minuten zurückkehrte, war Shirdi
Baba nirgends zu finden. Von dem Platz, wo Kaleshwar stand, konnte er
weit in jede Himmelsrichtung schauen – aber Shirdi Baba blieb auf
sonderbare Weise verschwunden. Keine Spur von ihm außer seinen
Fußabdrücken im Schmutz. Aber plötzlich sah Kaleshwar,
dass er ein Geschenk für ihn hinterlassen hatte: In einer Ecke
lehnte Shirdi Babas Stock an der Tempelwand. Swami Kaleshwar hat Babas
Stock bis zum heutigen Tag aufbewahrt.
Verwirrt über Shirdi Babas unerklärliches Verschwinden, raste
Kaleshwars Herz. Er ging nach Hause und erzählte die Geschichte
seiner Mutter. Sie hörte ihm zu und antwortete, dass das ganze
vermutlich nur ein Traum gewesen sei. "Ach, du warst schon immer
albern“, entgegnete sie.
Er streckte seine Hand aus. „Siehst du diesen Stock“, konterte
Kaleshwar: „Es war kein Traum.“ Nach diesem Ereignis sah Kaleshwar den
Heiligen in seinen Träumen und hörte Shirdi Babas Stimme, die
fragte: "Warum fürchtest du dich so sehr? Ich bin dein
Großvater. Ich bin ein Großvater für alle Menschen. Du
wirst eine weltbekannte Persönlichkeit werden."
Shirdi Baba offenbarte ihm, dass Kaleshwar bedeutende spirituelle
Arbeit in der Welt zu vollbringen habe und lud ihn ein, nach Shirdi zu
kommen, in die Stadt, wo Baba bis zu seinem Samadhi 1918 lebte und in
der sein Grab liegt. Es ist einer der heiligsten Wallfahrtsschreine
Indiens.
Fest entschlossen bat Kaleshwar seine Eltern um Erlaubnis, nach Shirdi
fahren zu dürfen. Sie waren allerdings strikt dagegen. Nach
diskussionsreichen Tagen und Kaleshwars Hungerstreik ließen sie
ihn schließlich 800 Meilen weit in das kleine Dorf reisen, in dem
Baba gelebt hatte. Als Kaleshwar seinen Kopf auf Babas Grab legte,
hörte er Baba deutlich sagen: "Ich habe auf dich gewartet. Nun ist
der richtige Zeitpunkt gekommen.“ Kurz danach zeigten sich spontan
Kaleshwars wundersame Kräfte und Heilfähigkeiten. Er stellte
fest, dass er Leute heilen konnte, die ihn um Hilfe baten. Shirdi Baba
hatte Kaleshwars göttliche Energiekanäle geöffnet. Sein
wahres dharma, seine spirituelle Arbeit hatte begonnen. Er war damals
vierzehn Jahre alt.
Kaleshwars Vorbereitungen, um der Welt zu dienen
In den darauffolgenden zehn Jahren praktizierte Kaleshwar unter Shirdi
Babas Führung intensiv „sadhanas“. Die spirituellen Übungen
dienten nicht dazu, persönliche Erleuchtung oder
übernatürliche Fähigkeiten zu erwerben. Das hatte
Kaleshwar bereits in vorherigen Leben erlangt, nun waren diese
Fähigkeiten lediglich wiedererwacht.
Stattdessen erforschte und testete er die spirituellen Formeln in den
alten indischen Palmblattbüchern. Darin befanden sich die
Übungen, die der Welt helfen sollten, aus der Dunkelheit des
gegenwärtigen Zeitalters namens „Kali Yuga“ heraus zu gelangen.
Die heiligen Formeln waren der direkteste Pfad, um die höchste
Wahrheit zu erkennen und die Heilfähigkeiten zu wecken, die der
Menschheit in diesen schwierigen Zeiten helfen würden.
Zwischenzeitlich tat Kaleshwar sein Bestes, um den Wünschen seiner
Eltern nachzukommen. Er besuchte weiterhin die Schule und studierte am
College in den Hauptfächern Chemie, Biologie und Botanik.
Shirdi Baba hatte einen revolutionären Einfluss auf Kaleshwars
Leben. Nachdem er ihm begegnet war, änderte sich Kaleshwars
persönlicher Lebensstil völlig. Sein spirituelles Bestreben
stand fortan über allem anderen. Häufig ging er seinen
Übungen nach anstatt zu studieren. Er besuchte selten den
Unterricht, sondern verbrachte die meiste Zeit in tiefer Meditation
oder widmete sich den Bedürfnissen der ständig wachsenden
Anzahl von Menschen, die zu ihm kamen. Er löste ihre Probleme, gab
Heilungen und schenkte Erleuchtung. Sein Ruf als Heiliger mit
übernatürlichen Heilfähigkeiten sprach sich unter den
Dorfbewohnern rasch herum und erschwerte zunehmend sein Studium.
Eines Tages, als Kaleshwar völlig in seine Meditation vertieft
war, wurde sein Vater über das vernachlässigte Studium seines
Sohnes so wütend, dass er ihn schlagen wollte. Als er jedoch
Kaleshwars Schlafzimmertür öffnete, sah er dort einen
großen Tiger stehen. Kaleshwar hatte gerade mit der
Göttlichen Mutter in ihrer Form der Göttin Durga
kommuniziert. Unwissentlich wurde sein Vater Zeuge dieses
übernatürlichen Ereignisses und erhielt die Segnung, den
Tiger der Göttin zu Gesicht zu bekommen.
Für den Vater und Familienvorstand, der einen ordentlichen und
disziplinierten Haushalt führte, war das zutiefst beunruhigend.
Unwillig, den Pfad seines Sohnes zu akzeptieren, warf er Kaleshwar aus
dem Haus in der Hoffnung, dass er zu Sinnen kommen und zu einem
normalen Leben zurückfinden würde. Für Kaleshwar war das
jedoch ein göttliches Geschenk. Nun war er frei, seinem
spirituellen Schicksalsweg zu folgen.
Entschlossen reiste er durch Indien und lebte als Bettler von Almosen.
Er besuchte zahlreiche heilige Plätze und kraftvolle Heilige, mit
denen er seine Erfahrungen teilte und seine Forschungen fortsetzte.
In dieser Zeit erfuhr er direkt, wer er war und sah die Zukunft seiner
spirituellen Mission voraus. Schließlich wurde er in seinem
Heimatstaat Andhra Pradesh in das kleine Dorf Penukonda geführt,
um sich dort nieder zu lassen. Hier begann er im Alter von 20 Jahren
seinen Ashram zu bauen.
Sri Kaleshwar erfüllt eine alte Prophezeiung
Dass Kaleshwar nach Penukonda kommen würde, wurde vor 400 Jahren
vorausgesagt als ein anderer mächtiger Heiliger namens
Virabrahmhendra am Mund der Yagantri Höhle saß und ein
außergewöhnliches Manuskript schrieb: eine detaillierte
Chronik zukünftiger Ereignisse mit dem Titel „Kalajnana“. Heute
gehört es zu Indiens Nationalschatz. Genauestens sagte der Seher
Virabrahmhendra Weltereignisse in Indien und im Ausland voraus sowie
persönliche Details aus dem Leben bestimmter Personen.
Zu seinen Vorhersagen gehört die Ankunft eines jungen Mannes,
dessen Seele einem Diamanten gleichen und die Energie der
Göttlichen Mutter in sich tragen würde. Vorausgesagt
wurde auch, dass er in der gegenwärtigen Zeit – um die
Jahrhundertwende – in Erscheinung treten und
außergewöhnliches Licht und erstaunliches Wissen in die Welt
bringen würde. Die Göttliche Mutter würde seine
Verehrungen entgegennehmen, ihn erhören und seine Gebete
beantworten.
Er sei eine Inkarnation der Liebe mit einer
außergewöhnlichen göttlichen Strahlkraft. Ihn nur zu
sehen, sei eine Segnung für das ganze Leben. Jene, die an ihn
glaubten, würden automatisch göttliche Energie und Kraft von
ihm erhalten. Bereits während ihres körperlichen Daseins auf
Erden könnten sie “Jivanmukti“, Befreiung erlangen.
II.
Das Leben eines modernen Heiligen
Die Menschheit zum Frieden und zur Liebe führen. Der Welt zu
dienen, gehöre zur Verantwortung jedes Menschen. „Wenn du Anteil
nimmst, musst du teilen“, sagt Sri Kaleshwar.
Mission und Philosophie
Sri Kaleshwars Auftrag ist es, die Menschheit zum Frieden und zur Liebe
zu führen. Seine Botschaft lautet, dass es sehr wichtig sei, ein
vergebendes und liebevolles Herz zu entwickeln. Die ganze
Spiritualität basiere auf menschlicher Liebenswürdigkeit und
dem Wunsch, anderen zu helfen. Er rät allen Menschen, einen
sozialen Dienst für jene zu übernehmen, die weniger
glücklich sind als sie selbst. „Wenn du Anteil nimmst, musst du
teilen.“ Durch die Hilfe, die man anderen zukommen lasse, erhebe man
seine eigene Seele.
"Wer anderen Menschen hilft, erfährt ein unglaublich großes
Glück.“ Egal welchen Nutzen kranke und im Herzen verletzte
Menschen von dir erhalten; deine Seele wird dadurch höher und
höher steigen und immer stärker werden. Ohne dein Wissen
gleicht deine Seele einem rohen Diamanten. Wenn du ihn auf schöne
Art und Weise schleifst, beginnt er zu funkeln. Diese Energie, die
deine Seele zu einer blendenden Erscheinung werden lässt, gleicht
einer Meditation. „Menschen zu helfen ist ein Weg, Gott zu
verwirklichen.“
Jeder muss dafür sorgen, dass Frieden und Liebe in der eigenen
Familie, in Gemeinschaften und in der Welt entstehen. Besonders Eltern,
Lehrer und staatliche Angestellte müssen eine angemessene Umgebung
für Kinder schaffen und sie dazu animieren, gute Taten zu
vollbringen und einen positiven Beitrag für ihre
Gemeinschaft zu leisten. Diese grundlegenden Wahrheiten müssen von
den Wächtern der sozialen Einrichtungen in das Gewebe des Lebens
eingeflochten werden.
In seinen Bemühungen, der Welt Heilung zu bescheren, hat Swami
Kaleshwar seinen Wunsch bekräftigt, Millionen von Heilern und
zahlreiche spirituelle Meister auszubilden, die der Menschheit helfen,
ihr Leid zu überwinden. Durch das alte Wissen, das er lehrt, haben
Menschen aus allen Bereichen des Lebens gelernt, sich für die
Heilenergie, die aus Gott strömt, zu öffnen und ihre Hingabe
fortzuentwickeln. Verbunden mit einem mitfühlenden und vergebenden
Herzen, vermag die göttliche Energie den großen Kummer und
die Depressionen zu heilen, die Sri Kaleshwar in der Welt wahrnimmt.
Außerdem können mit den von ihm gelehrten Heiltechniken alle
Arten von Krankheiten gelindert und geheilt werden.
Die Einheit aller Menschen und Religionen
Obwohl Sri Kaleshwar ein gebürtiger Hindu ist und hinduistische
Übungen und Lehren ehrt, versteht er sich als Heiligen für
alle Menschen und Religionen. Er akzeptiert alle. Er lehrt, dass so
viele Pfade zu Gott existieren wie es Seelen gibt, die Gott suchen.
„Alle Gemeinschaften, alle Kasten und Glaubensbekenntnisse sind eins.
Ishwara, Allah und Jesus sind eins. Es dreht sich bei allem um die
kristallklare Wahrheit der göttlichen Energie. Gott kommt in
menschlicher Form, um die Welt vom Leid zu befreien.“ Er fährt
fort: „Ich lehre die göttliche Tradition. Sie ist auf keine
einzige Religion beschränkt. Ich vertrete die Religion der
Wahrheit und Liebe.“ Es handelt sich dabei um die ewige und universelle
Wahrheit, die jederzeit in jeder Person und überall wirkt.
Jeder ist gleichwertig
Jeder ist in den Augen Gottes
großartig
Sri Kaleshwars Botschaft an die Menschen ist einfach, direkt und
herausfordernd: „Jesus ist großartig, Shirdi Baba ist
großartig, die
Göttliche Mutter ist großartig. O.k., sie sind
großartig. Aber wann wirst du so großartig werden wie
sie?“ Jeder Mensch sei wunderbar, meint Kaleshwar. In jedem von uns
steckten
außergewöhnliche Kräfte und Fähigkeiten.
„Wer erkennt, was er bereits in seinem Innersten besitzt, hat die
Wahrheit über sein Leben verstanden. Gott ist endlos, formlos und
furchtlos, und wir Menschen sind Inkarnationen seiner gewaltigen
Energie. Sobald wir dieses Geheimnis erfahren haben, wächst
automatisch unser Selbstvertrauen, und wir werden zu wunderbaren und
kraftvollen Schöpfern.“
Es ist wichtig, das alte Wissen zu lehren und zu schützen
Sri Kaleshwar erzählt, dass es seine Pflicht sei, das alte Wissen
der großen Rishis, der Seher und Weisen Indiens, der modernen
Welt zugänglich zu machen. Über Tausende von Jahren wurde
dieses Wissen nur einigen wenigen Menschen gelehrt. Kaleshwar ist
überzeugt, dass die Menschheit nun bereit sei, das kraftvolle
Wissen über die Spiritualität und die göttliche
Heilkraft, das in den alten indischen Manuskripten beschrieben ist,
anzuwenden. Das würde den Menschen helfen, ihre Fähigkeiten
und die Größe, die in ihnen steckt, zu entwickeln. Dieses
Wissen lehrt er all seinen StudentInnen, unabhängig von ihrer
Staatsangehörig-keit, Kaste oder ihres ökonomischen
Status’. Er lehrt diese Weisheit jedem, der ein reines und
offenes Herz besitzt und bereit ist, das Heilwissen im Dienst für
die Menschheit anzuwenden.
Er bekräftigt: "Es muss mehr Wissen über die
Spiritualität verbreitet werden. Es ist nicht mein Wissen. Es ist
das Wissen der Heiligen mit übernatürlichen Fähigkeiten.
Es handelt sich um eine Art von Formeln, die wir besitzen: Wissen aus
den vergangenen 3.000 Jahren. Das ist nun das erste Mal, dass es in die
Öffentlichkeit gebracht wird. Vollständig zum allerersten
Mal. Nun kann es angewandt werden. Mein Auftrag und meine Ambitionen
liegen darin, die Verbreitung dieses Wissens schnell voranzutreiben.
Ich lehre die Formeln zur Erlangung der übernatürlichen
Energien. Diese Formeln sind eine Abkürzungsstraße, auf der
man in kurzer Zeit göttliche Anmut erhält. Ich möchte
dieses Wissen verbreiten. Dann wird jeder den Duft Gottes riechen und
erfahren können. Dann werde ich gute Heiler auf der ganzen Welt
ausbilden können. Mit diesen Formeln können sie Schritt
für Schritt die Heilenergie erhalten."
Der Meister ist kein Gott
Zu Kaleshwars Auftrag gehört es, die Glaubensvorstellungen
darüber, wie ein spiritueller Meister angesehen wird, zu
verändern. Die von spirituell Suchenden und von einigen Meistern
selbst aufrechterhaltene und falsche Vorstellung lautet oft, dass ein
Meister ein Gott sei. Kaleshwar ist damit nicht einverstanden. Der
Meister sei ein Führer, der dir das Licht in dir selbst zeigen
könne und niemand, der anzubeten sei. Er meint, dass der Lehrer
und der Student gleichwertig sind und es die Pflicht des Meisters ist,
seinen Studenten ihre innere Größe bewusst zu machen und
ihnen zu zeigen, wie sie die Ebene des Meisters erreichen können.
„Der einzige Unterschied zwischen dem Meister und dem Studenten ist das
Wissen“, hebt Sri Kaleshwar hervor. "Der Meister weiß bestimmte
Dinge, die der Student noch nicht kennt. Wenn ich eine Mango esse,
wäre es verrückt, dir nur zu sagen: ‚Sie schmeckt so
süß.’ Du musst ihren süßen Geschmack selbst
erfahren. Es liegt in der Verantwortung eines Lehrers, seinen Studenten
bestimmte Dinge zu zeigen. Jede Person sollte diese Wahrheit kennen:
Studententum gleicht der Sklaverei. Studententum fühlt sich so an,
als sei der Meister Gott. Tut das nicht. Es ist ein großes
Verbrechen. Liebe einen Meister wie einen Freund und einen Bruder. Sei
ihm nur dankbar.“
Ferner legt Kaleshwar großen Wert darauf, dass ein Meister selbst
dem Pfad folgen sollte, den er vorgibt – und nicht das Eine sagen und
das Andere tun sollte. „Was auch immer ich lehre, ich folge denselben
Grundsätzen“, bekräftigt er.
Alle Menschen sind eins
"Mein Meister Shirdi Baba gab folgende Erklärung ab: Alle Menschen
sind eins. Unsere Religion ist die Menschlichkeit.“
Liebe und Heilung
"Du musst die Liebe in dir selbst besitzen und ihr wie einem stillen
Ozean befehligen. Dann kannst du heilen."
Wohltätigkeit
"Eine Person sollte einen humanitären Charakter besitzen. Eine
Person mit einem humanitären Charakter wird Erleuchtung erlangen.“
Glück
"Wenn du selbst nicht glücklich bist, kannst du andere Menschen
nicht glücklich machen. Keine Chance. Wenn du dich in der
Dunkelheit befindest, kannst du das Licht nicht zeigen. Also werde erst
selbst glücklich, dann kannst du andere Menschen glücklich
machen."
Demut, Hingabe und ein offenes Herz
"Alles das kommt nicht von dir. Du bist nur eine Puppe in Gottes
Händen. Was auch immer geschieht; es handelt sich um die Energie
Gottes, die durch dich hindurch fließt. Gegenwärtig musst du
sehr respektvoll und demütig sein und dich mit großem
offenem Herzen hingeben. Du musst ein Mensch der Liebe werden. Es
liegen göttliche Kräfte in dir, die nur verwirklicht werden
können, wenn dein Herz völlig offen ist. Gott ist bei dir,
wenn du frei von Egoismus und Eifersucht bist und dich völlig
hingibst.“
Wissen, wie du selbst Probleme in
Ordnung bringst
"Probleme sind ein nie endender Prozess. Wisse, wie du sie in Ordnung
bringen kannst. Frage nicht: ‚Oh Swami, oh Baba, oh Jesus, schenke mir
einen Scheck über eine Milliarde Dollar, segne mich mit Wohlstand,
segne mich mit diesem und jenem.' Wenn du eine heilige Seele werden
möchtest, wird das nur möglich werden, wenn du erkennst, dass
Gott in dir ist, wenn du Gott vollständig mit fast allen seinen
Mechanismen schmecken kannst. Dann bist du frei."
Stille
"Wenn du in tiefer Stille sitzt, wenn du deinen Verstand unter
Kontrolle hast, dann erhebt sich automatisch die Seelenenergie. Die
Seele lehrt dir automatisch, wie du zu den tieferen Ebenen der Stille
vordringen kannst. Dein Herz lehrt dir alles."
Jede Seele muss dazu beitragen, die
Welt zum Besseren zu gestalten
"Schwere Arbeit ist mein Ziel. Jeden dazu zu animieren, sehr viel
Arbeit zu leisten. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Segnung.
Das ist die wirkliche Realität. Das ist der Zweck, warum wir auf
die Erde kamen. Das ist das Ziel jeder Seele. Wenn du eine Stufe
erreicht hast, anderen zu ermöglichen, ebenfalls dieselbe Stufe zu
erreichen."
Sri Kaleshwar – ein Meister und Heiler
Menschen aus verschiedenen Regionen Indiens und der Welt baten Sri
Kaleshwar um Heilung. Einige dieser Heilungen wurden von vielen
Menschen beobachtet. In seinem Ashram hat er zahlreichen Menschen nach
Kobrabissen das Leben gerettet. Kobrabisse gehören in Indien zu
den meisten Todesursachen. Es kamen aber auch Menschen mit
Lähmungen, Asthma, Diabetes, zahlreichen unterschiedlichen
Krebserkrankungen und anderen lebensbedrohlichen Krankheiten zu Sri
Kaleshwar und konnten von ihm geheilt werden.
Genauso wichtig wie körperliche Heilungen, besonders bei jenen,
die sie erhalten, ist die Heilung des Herzens und der Seele. Sri
Kaleshwars Heilarbeit richtet sich vor allem an diese gewaltige
Mehrheit leidender Menschen. Das Verständnis, wie großer
Kummer und Depressionen geheilt werden können, ist ein wichtiger
Teil von Kaleshwars Lehre. Er hebt hervor, dass mehr als 80 Prozent der
Weltbevölkerung unter großem Kummer und Seelenschmerz
leiden. Durch seine direkte Heilarbeit und die von ihm empfohlenen
Techniken, wie Herzschmerz „fortgewaschen" werden kann, widerfuhr
unzähligen Menschen Hilfe. Der zweite Hauptaspekt seiner Arbeit
liegt in der Ausbildung von Heilern aus unterschiedlichen Ländern,
die in der ganzen Welt tätig werden sollen. Er lehrt ihnen, wie
sie kraftvolle alte Techniken anwenden können, um den Schmerz im
Herzen, im Geist und in der Seele einer Person zu lindern und zu
heilen. Außerdem lehrt Sri Kaleshwar ihnen Techniken, wie sie
ihre eigene kraftvolle Heilkapazität entwickeln können. Seine
Lehren und Botschaften entfalten wahres und anhaltendes Glück, das
einen Menschen davor bewahrt, erneut verletzt zu werden.
Von Sri Kaleshwar verfasste Bücher
Kaleshwars Kurse und Reden liegen als Abschriften vor. Eine
dreibändige Veröffentlichung seiner Lehren mit insgesamt 660
Seiten wurde unter dem Titel „Paramashiva Yoga – the path to Mother
Divine, Shiva“ 2005 gedruckt.
Eine Serie von Büchern hat Kaleshwar entweder selbst verfasst oder
als Co-Autor seinen Teil dazu beigetragen.
1. Erfolg durch Vaastu
Wie durch die alte indische Wissenschaft der Architektur und
Innenarchitektur das eigene Leben verwandelt werden kann
Bekannt als Indiens Feng Shui, ist das Vaastu der Vorläufer des
chinesischen Feng Shui. Es ist Teil des vor etwa 5.000 Jahren
verfassten gewaltigen vedischen Wissensschatzes. „Vaastu“ ist der Name
für die alte Wissenschaft der Architektur, die lehrt, wie man in
Harmonie mit der Natur leben und die Natur so beeinflussen kann, dass
sie das eigene Leben vorteilhaft unterstützt. Das Vaastu
enthüllt, wie man es schafft, dass die Energien der
Himmelsrichtungen und fünf Elemente für und nicht gegen einen
arbeiten und wie die Wohn- und Arbeitsplätze, die ewigen
Naturgesetze berücksichtigend, gebaut und gestaltet werden
sollten. Das Vaastu zeigt uns, an welchen Orten und in welchen
Häusern der Mensch am gesündesten und glücklichsten
leben kann.
Sri Kaleshwar hält das Vaastu für einen sehr praktischen und
wirksamen Weg, auf dem viele Probleme des Lebens behoben werden
können. Er erklärt: „Gutes Vaastu verwirklicht die
Hauptdinge, die wir brauchen: Frieden, Wohlstand, Kraft und Glück.
Wenn du den Grundsätzen des Vaastu folgst, wird dein Leben
erfolgreich werden. Das Vaastu kann und wird das Leben jeder Person
verändern. Du kannst dein Leben mit dem Vaastu in Ordnung bringen.
Ernsthaft, es wird dein Leben verändern. In Gebäuden, in
denen dich die geheime Kraft der Elemente unterstützt,
fließen starke positive Schwingungen in dein Leben. Ich kann
nicht voraussagen, ob du ein Milliardär werden wirst, aber dass
dein Leben sehr glücklich verlaufen wird. Du wirst in
Glückseligkeit leben. Wenn dein Grundstück, die
Grundstücksmauern, das Haus und seine Innengestaltung nach den
Grundsätzen des Vaastu erstellt wurden, beschert das viel Frieden,
Wohlstand, Kraft und Glück. Was brauchst du mehr? Das sind die
Hauptthemen im menschlichen Leben. 80 Prozent deiner Probleme
können durch das Vaastu gelöst werden. Dein Leben wird sehr
glücklich und selig verlaufen."
2. The Divine Mystery Fort
Die Lehren von Sri Sai Kaleshwar, Band 1
Dieses autobiografische Buch bietet einen Überblick über Sri
Kaleshwars Lehren. Darin erzählt er seine Lebensgeschichte
über seine spirituelle Reise und Suche sowie seine Bekanntschaft
mit seinem Meister Shirdi Baba. Er enthüllt einen wichtigen Teil
seiner Mission, die darin besteht, das alte Wissen zu lehren. Dieses
Wissen vermittelt, wie eine Person die Göttlichkeit direkt
erfahren, sich für die göttliche Heilenergie öffnen und
nach speziellen Prozessen der Menschheit helfen kann. Durch die
richtige Haltung und korrekte Anwendung verhilft dieses Wissen dazu,
die Seelenkapazität eines Menschen zu erhöhen und aus ihm
eine strahlende Seele werden zu lassen. Ziel ist es, die wahre Natur
des Leidens und die Bedeutung des Glücks zu verstehen. Letztlich
handelt es sich um den Pfad, eine heilige Seele zu werden, die den
Menschen hilft, ihr Leid zu überwinden. Sri Kaleshwar
enthüllt die Natur von Wundern und schildert, warum es wichtig
ist, Wunder mitzuerleben; außerdem, wie eine Person die
Fähigkeit entwickeln kann, selbst Wunder zu bewirken.
3. Geschenke von Shirdi Sai Baba
Das Wissen über die fünf Elemente ist die Grundsäule der
Spiritualität. In diesem Buch enthüllt Sri Kaleshwar die
Mantren und Prozesse des Fünf-Elemente-Prozesses TM, der Menschen
vermittelt, wie sie ihre eigene Seele mit den göttlichen Energien
der Elemente aufladen und magnetisieren können. Diese Prozesse
sind die ersten Schritte, um Heilfähigkeiten zu erlangen,
Negativität und Stress auszuleiten und mit den Elementen zur
Selbstheilung und Heilung anderer arbeiten zu können.
Aufgrund seines umfangreichen Wissens und seiner starken
Heilfähigkeiten hat Sri Kaleshwar den berühmten Buchautor
John Gray, Verfasser des Bestsellers „Männer sind vom Mars, Frauen
von der Venus“ bei einer Anzahl von Selbsthilfebüchern beraten,
zum Beispiel bei den Veröffentlichungen: „Praktische Wunder
für Mars und Venus“.
Kaleshwars StudentInnen
Menschen aus aller Welt haben Sri Kaleshwars göttliche Geschenke
miterlebt: Hunderte von Wundern wurden dokumentiert, Tausende von
Menschen haben seine Heilungen erfahren; seine Bücher und Lehren
offenbaren Wissen, das niemals zuvor bekannt gemacht und
veröffentlicht wurde. Er bereist verschiedene Länder und
hilft und heilt von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen. Sri Kaleshwar
teilt sein Wissen, indem er Reden über das tiefgründige und
umfangreiche heilige indische Wissen hält. Unter Führung von
Shirdi Baba, hat er sich das Wissen durch das Studium Jahrtausende
alter Palmblattbücher angeeignet, indem er die darin beschriebenen
spirituellen Methoden und Formeln anwendete und erforschte. Wenn er
gefragt wird, welches größte Geschenk er der Welt
übergeben kann, antwortet er schlicht: "Meine Studenten.“
"Jede Seele besitzt das Potential, um das Niveau eines Shirdi Babas
oder Jesus' zu erreichen und erstaunliche Dinge in der Welt zu
bewirken“, bekräftigt Sri Kaleshwar. „Jeder ist dazu in der Lage.
Das sind meine ‚goldenen Worte’. Das ist meine Mission. Jeder ist
gleichwertig. Was sagte Jesus Christus? Wer ihm wirklich vertraut, wird
mächtiger als er. Damit meint er all seine Studenten. Jeder ist
gleichwertig.“
Sri Kaleshwar ist der Meinung, dass es die Pflicht eines Meisters sei,
seinen Schülerinnen und Schülern sein Wissen zu lehren, so
dass sie die Stufe des Meisters erreichen können und nicht
für immer Studenten oder Devotes bleiben. „Studententum ist eine
Art Sklaverei“, kritisiert Sri Kaleshwar. Es liegt ihm sehr am Herzen,
spirituelle Meister auszubilden, die "großartiger" werden als er.
In den vergangenen zehn Jahren hat Sri Kaleshwar Tausende von Studenten
und interessierten Menschen aus aller Welt unterrichtet, insbesondere
aus Indien, Europa, Japan und den Vereinigten Staaten. Sie stammen aus
allen Bereichen des Lebens und gehören allen Altersstufen,
Religionen und Lebenseinstellungen an. Seine Lehrmethode ist so
gestaltet, dass die Studentinnen und Studenten mit dem wichtigen und
tiefgründigen Wissen zwar konfrontiert werden, aber erst durch
eigene Nachforschungen, persönliche Auseinandersetzung und
Anwendung im eigenen Leben zu einem tiefen Verständnis
vorstoßen können. Er besteht darauf, dass seine Studenten in
die Lage versetzt werden, selbst die Ergebnisse zu "sehen" bzw. zu
erkennen und sein Wort nicht einfach als gegeben hinnehmen.
Sri Kaleshwar hebt hervor, dass der einzige Unterschied zwischen dem
Meister und seinen Studenten darin bestehe, ein bestimmtes Wissen
verstehen zu können. Es sei die Pflicht eines Lehrers,
seinen Studenten dasselbe Wissen, dieselbe Ausbildung und dieselben
Erfahrungen zu ermöglichen, so dass sie dieselbe Stufe der
Meisterschaft erreichen können wie ihr Lehrer. Ob Doktorin oder
Feldwebel, reich oder arm – Sri Kaleshwar betrachtet alle Studenten in
ihrem Potential als gleichwertig. Er schenkt allen dieselbe Liebe und
übernimmt allen gegenüber dieselbe Verpflichtung als Meister.
Seine von ihm bekräftigte Lebensaufgabe liege darin, Millionen von
Heilern und eine Linie von spirituellen Meisterinnen und Meistern auf
der ganzen Erde auszubilden, die der Welt dienen und größere
Heilarbeit leisten als er. Er gab bekannt, dass seine Studenten
zukünftig Wunder vollbringen werden, um der Welt zu helfen. Sein
Ausbildungsprogramm ist umfassend und rigoros. Die Studenten
müssen die Tiefe und die Feinheiten des alten Wissens nicht nur
verstehen, sondern auch bestimmte Wunderfähigkeiten und ihre reine
Hingabe an selbstlosen Dienst demonstrieren. Wenn sie die Wahrheit
darüber erfahren haben, was in ihnen steckt, sie demütig
bereit sind, der Welt zu dienen und sie ihre Fähigkeiten gezeigt
haben - dann werden sie fähig sein, als Heiler und Meister in der
Welt tätig zu werden. Das ist das beabsichtigte Ziel von
Kaleshwars Ausbildungsarbeit mit seinen Studenten.
Der Ashram
Der Ashram und der Shiva Sai Mandir wurden von Sri Kaleshwar 1993
gegründet. Beide befinden sich in Penukonda im südindischen
Staat Andhra Pradesh. Das Anwesen wurde von Sri Kaleshwar in den Besitz
und in
die Verwaltung des Shirdi Sai Global Trusts übergeben, der sich um
die sozialen und wohltätigen Dienste kümmert. Das Anwesen ist
ein Teil eines Geschenks für Indien und für die Welt.
Bereits während seiner Studienjahre am College begann Sri
Kaleshwar, seinen Ashram zu bauen. Eines Tages, als er in einem alten
Tempel auf dem Berg von Penukonda meditierte, stellte er die Frage: „Wo
werde ich bauen, oh Gott?“ Sofort erhielt er die Antwort: „Schau, wohin
der Stern fällt.“ Im
selben Moment fiel eine Sternschnuppe auf den Platz, wo heute
Kaleshwars Ashram in Penukonda liegt.
Penukonda besitzt eine einzigartige Geschichte. Dieses Dorf im
Süden Indiens ist ein heiliges Zentrum und gesegneter Ort einer
langen Zusammenarbeit zwischen Tausenden von Heiligen und
göttlichen Seelen. Während seiner Herrschaft vor vierhundert
Jahren lebte Krishnadevaraya, heiliger König und mächtigster
Herrscher in Indiens Geschichte, innerhalb der Festung von Penukonda,
wo heute der Ashram steht. Zu seinem königlichen Hof zählten
viele große Heilige und Rishis, die Teil seines Gefolges sowie
Beschützer und Bewahrer des alten heiligen Wissens waren.
Der Ashram ist ein lebendiges Testament über die Lehren von Sri
Kaleshwar. Er ist ein Wallfahrtsort für Menschen aller Religionen
und Kasten. Alljährlich kommen Hunderttausende von Besuchern in
den Ashram, um die friedliche und heilende Atmosphäre dieses
gesegneten Ortes zu erleben. Der Ashram spiegelt Sri Kaleshwars Lehre
über die Einheit aller Religionen wider. Der Hauptbau ist der
Tempel, in dem im Erdgeschoß eine außergewöhnlich
lebensechte Statue von Shirdi Baba steht. In dem Stockwerk darüber
liegt ein anderer wunderschöner Tempel, der Jesus gewidmet ist und
wo sich ebenfalls eine bemerkenswerte Statue von Jesus befindet. Den
Tempel schmücken außerdem eine Statue der Heiligen Mutter
Maria und ein Altar zu Ehren der katholischen Heiligen, Mutter
Theresa.
Sri Kaleshwar hat die erstaunliche Kraft und natürliche
Schönheit des göttlichen Anwesens verstärkt, indem er
jeden Winkel des Ashrams nach den Grundsätzen seines der heutigen
Zeit angepassten Kaleshwara Vaastu erbaut hat. Wirklich, der Ashram ist
ein Vaastu-Paradies. Dazu gehören der majestätische Shiva Sai
Tempel und der Dwarkamai, ein Meditationstempel, der für heilige
Prozesse zur Öffnung höherer spiritueller Kanäle genutzt
wird, sowie ein fünfstöckiger Wohnkomplex im Süden und
Südwesten des Anwesens. Im Nordosten meditieren oder spazieren die
Studenten im Garten, wo unweit des Haupttors ein Brunnen mit einer
Wasserfontäne in die Erde eingelassen wurde. Neue Gebäude,
wie etwa ein zweiter Apartmentkomplex, entstehen. Der Ashram liegt zu
Füßen des Penukonda Bergs, wo seit langer Zeit Heilige in
alten Tempeln und versteckten Höhlen meditieren.
Aus den schlichten Anfängen in einer einfachen strohbedeckten
Hütte wurde ein großartiges Wallfahrtszentrum – und der
Ashram wächst weiter, um den wachsenden Bedarf der internationalen
Studentenschaft zu decken, die hierher kommt, um inneren Frieden zu
finden und das alte heilige Wissen, das gelehrt wird, zu erforschen.
Wie die Spiritualität selbst, so ist auch der Ashram eine sich
ständig weiter entfaltende Schöpfung.
Wohltätige Arbeit
"Während wir uns auf diesem Planeten befinden, müssen wir mit
unserem Leben etwas Edles anfangen", betont Sri Kaleshwar. Er ist der
Meinung, dass wir alle helfen müssen, wo immer wir können.
Unsere Taten sollten einen süßen Duft und die Botschaft
hinterlassen, dass das Leben weitergeht, nachdem wir die Erde verlassen
haben. Das sei die Pflicht jedes Menschen. Die wahre Erleuchtung
widerfahre einem dann, wenn ein Mensch einen mit Dankbarkeit ansehe,
weil man etwas unternommen hat, um sein Leid zu beenden. Jeder Aspekt
von Kaleshwars Leben ist ein lebendiges Beispiel dafür. Er
arbeitet unermüdlich, um das Leid von den Tausenden von Menschen,
die zu ihm kommen, zu lindern.
Seine hautsächliche Botschaft besteht darin, dass das Leben einer
Person daran gemessen werden kann, wie vielen Menschen sie geholfen
hat. „Es ist sehr wichtig, möglichst viele Menschen in seiner
Umgebung glücklich zu machen. Das ist die wesentliche Aussage von
Jesus – versuche, so viel du kannst, die Menschen um dich herum
glücklich zu machen. Wir müssen verstehen, was wahre Liebe
und eine versöhnliche Natur bedeuten.“
Sri Kaleshwar fährt fort: „Du musst mindestens zehn bis
fünfzehn Menschen pro Monat aufmuntern, sie innerlich emporheben.
Ich empfehle, samstags oder sonntags in ein Altersheim, Krankenhaus
oder an einen ähnlichen Ort zu gehen. Selbst wenn du super
beschäftigt bist, verbringe ein bis zwei Stunden dort. Wenn du 100
Dollar bei dir hast, gebe 5 bis 10 Dollar für Nahrung aus. Es ist
wichtig, sich um andere zu kümmern. Wenn du einem hungrigen
Menschen Essen gegeben und ihn gefüttert hast, empfindet er im
Herzen sicherlich die Worte ‚danke, Gott segne dich’.“
Du brauchst das. Die Welt braucht das. Für eine im Herzen
verletzte Person musst du nichts weiter tun als einfach dazusitzen und
ihr zuzuhören. Auch wenn du müde und erschöpft bist,
höre einfach zu. Lasse ihn schreien, was immer er schreien
möchte. Höre einfach zu. Dadurch teilst du. Wenn du dich um
andere kümmerst, musst du teilen. Das ist ein großer Segen
für einen Menschen. In den Krankenhäusern liegen viele
Patienten. Bitte gehe dorthin und kümmere dich jeden Sonntag um
sie. Wenn sie daran gewöhnt sind, dich zu sehen, nachdem du sie
zwei oder drei Wochen besucht hast, warten sie in der vierten Woche auf
dich und fragen: „Hey! Wann kommst du wieder?“ Sie freuen sich so sehr
auf dich und das Obst und die Blumen, die du mitbringst. Sie
fühlen sich im Herzen berührt. Das ist es, was du brauchst
und was gebraucht wird."
In den vergangenen Jahren hat Sri Kaleshwar viele soziale Dienste
für Arme, besonders in Südindien, ermöglicht.
Während der schrecklichen Dürreperioden hat er aus seinen
persönlichen Ressourcen und aus dem Shirdi Sai Global Trust den
hungernden und obdachlosen Landwirten Nahrung und Wasser geliefert. Die
Dürre hat die Menschen des Staates Andhra Pradesh in Verzweiflung
gestürzt. Monatelang wurden während der
glühendheißen, trockenen Jahreszeit vorüberge-hende
Lager eingerichtet, wo Zehntausende von Menschen täglich
Unterkunft und Essen erhielten. Es wurden über eine Million
Mahlzeiten vergeben.
Außer Nahrung bereitzustellen, unterstützt und inspiriert
Sri Kaleshwar die Armen und Mittellosen, indem er das kulturelle
Geflecht der Gemeinschaft stärkt. Im August 2004 finanzierten der
Shirdi Sai Global Trust, Sri Kaleshwar und einer seiner Studenten - im
Zusammenhang mit den von der Dürre betroffenen Menschen Andhra
Pradeshs - die Eheschließungen von 505 Paaren, die alle von Sri
Kaleshwar getraut wurden. Diese Paare wären außerstande
gewesen, sich ihre Hochzeiten zu leisten. Um die Frischvermählten
zu unterstützen, wurden jedem Paar eine Nähmaschine und
Kleidung geschenkt. Außerdem wurde den etwa 50 000 Zuschauern,
die die Zeremonie im Ashram miterlebten, Essen serviert.
Durch sein Mitgefühl für das Leid des von der Dürre
betroffenen Volks von Andhra Pradesh, führte Sri Kaleshwar ein
Projekt zur Wiederherstellung und Erweiterung der Infrastruktur des
Dorfes von Penukonda durch. Ferner haben der Trust und Sri Kaleshwar
unzählige und oft erfolgreiche Brunnengrabungen für die
Dorfbewohner finanziert. Mit Geldspenden wurde auch den Familien der
verzweifelten Landwirte geholfen, die aufgrund der von der Dürre
verursachten Verwüstung Selbstmord begangen hatten.
Seit 2001 führt einmal jährlich eine Augenklinik kostenlose
Augenoperationen durch, um Tausende von Menschen, die am grauen
Star erblindet sind, zu heilen. Auf Sri Kaleshwars Geburtstagsfeiern
werden den Behinderten handgesteuerte Fahrräder und den Armen
Nähmaschinen geschenkt, so dass sie autarker leben können. In
Planung ist der Bau eines Waisen- und eines Krankenhauses für die
Bevölkerung von Penukonda.
III.
Schlußworte
Immer wieder kommen große erhabene Seelen auf die Erde, um die
Menschheit aus der Dunkelheit zu führen. Sri Kaleshwar ist solch
eine Seele. Die 400 Jahre alte Prophezeiung Virabrahmhendras, dass ein
Heiliger das Licht der Wahrheit und göttliche Energie bringen
würde, vollzieht sich nun vor unseren Augen. Sri Kaleshwar
überbringt der Menschheit eine bemerkenswerte Botschaft der
Hoffnung: „Jeder kann
heilen wie Jesus Christus und Shirdi Baba.“